
Entwicklung und Protoytping aller Implantate der Groupe Lépine erfolgen in Genay am Firmensitz durch unsere kompetente und leistungsstarke Entwicklungsabteilung.
Das der Tauglichkeitsprüfung der Implantat-Fertigungspläne dienende Prototyping wird ebenfalls betriebsintern durch 3D-Drucker realisiert.
Groupe Lépine verfügt in Orthez über ihre eigene Schmiede. Mit dieser traditionellen Methode erhalten wir eine Metallform durch Heiß- oder Kaltverformung einer Metallplatte.
In unserer Schmiede fertigen fast 50 Mitarbeiter mehr als 3000 Implantate pro Jahr.


In der ersten Fertigungsphase sorgt das Gießwerk dafür, dass Implantate mit komplexer Geometrie einen maximalen Präzisionsgrad erreichen. Die Implantate werden in der gewünschten Legierung in Siliziumformen gegossen.
Dies ist das einzige Herstellungsverfahren, welches im Ausland, am Sitz des deutschen Tochterunternehmens in Stade, erfolgt.
Im Produktionszentrum von Genay erfolgt die Weiterverarbeitung der Werkstücke.
Im Rahmen dieser Bearbeitung erhält das Implantat seine endgültige Form.


Zur verbesserten Osseointegration bestimmter Implantate wird ihre Oberfläche mit Hydroxyapatit beschichtet.Dies wird in Pulverform in ein Gas injiziert, das hohen Temperaturen ausgesetzt ist, und auf das zu beschichtende Werkstück aufgesprüht.
Bestimmte Köpfe und Einsätze bestehen aus Keramik. Zu ihrer Formgebung ist ein besonderes Verfahren erforderlich, das unser Werk in Genay bis zur Perfektion beherrscht. Das Hauptmaterial besteht aus verschiedenen Aluminiumoxyden und wird durch Trockenpressung verdichtet und dann auf sehr hohe Temperaturen erhitzt. Daran schließen sich die Phasen der mechanischen Präzisionsbearbeitung (z. B. Läppen und Polieren) an.


Alle von Groupe Lépine entwickelten Implantate entsprechen den Vorschriften zu mechanischen Tauglichkeitsprüfungen und werden häufig sogar nach strengeren als den gesetzlich vorgeschriebenen Kriterien getestet. Das Unternehmen hat sich dafür entschieden, sämtliche Prüfverfahren intern durchzuführen.
Ein mit zulassungsrechtlichen Angelegenheiten befasstes Team kümmert sich um die Ausarbeitung der zur Einholung der CE-Kennzeichnung notwendigen klinischen Daten. Darüber hinaus garantiert es die wissenschaftliche Überwachung nach der Markteinführung.

Schienen vom Typ Lépine Soft werden seit über 25 Jahren in unseren Werkstätten in Lyon und Roanne gefertigt. Sie vereinen höchste orthopädische Anforderungen, Industriestandards und Fachwissen der Branche, um unseren Kunden die bewährte herausragende Qualität einer Lépine Soft-Schiene mit CE-Kennzeichnung zu garantieren.
Die nach ISO 9001 zertifizierte TBF Gewebe- und Zellbank bietet ein vollständiges Sortiment an Knochenersatzstoffen für den klinischen Bedarf der orthopädischen Chirurgie, Wirbelsäulen-Chirurgie, Neurochirurgie und Traumatologie. Die Verwendung von mineralisierten und spongiösen menschlichen Knochentransplantaten von lebenden Spendern, die einem sicheren und bewährten Verfahren unterzogen werden, bietet die ideale Lösung für die Knochenrekonstruktion.


ICB, eine Fertigungsstätte von Groupe Lépin innerhalb des Standorts von Genay, ist auf die Injektion von Polymeren für medizinische Zwecke spezialisiert. Dieses Verfahren ermöglicht die Serienfertigung von Zubehörkomponenten zum Einmalgebrauch sowie von resorbierbaren Implantaten.
1998 beschloss Groupe Lépin, die Fertigung ihrer Osteosynthese-Klammern sowie ihrer Kirschner-Drähte unter dem Dach der neu gegründeten AMF (Alliage à Memoire de Forme) intern vorzunehmen, einer ihrer ersten industriellen Tochterfirmen im französischen Lury sur Arnon. Der Standort zählt heute 15 Mitarbeiter und ist mit der Zeit eine Plattform zur Fertigung von Prototypen und der Durchführung mechanischer Tests für die Gruppe geworden.
